Horoskope

Horoskope – Formen

Schon mal was von den Grundelementen der Horoskope gehört? Nein, dann passen Sie auf, wir geben Ihnen dazu Informationen an die Hand. Es sind die Tierkreise, die Planeten und deren Aspekte. Weiterhin die sogenannten Horoskop-Häuser. Wobei die Tierkreise eine Einteilung der geozentrisch betrachten Bahn der Sonne über den Fixsternhimmel ist, welcher in zwölf gleich große Abschnitte eingeteilt ist. Diese 12 Abschnitte nennt man die Tierkreiszeichen.

„Wandelsterne“ nennt man in der Astrologie die sichtbaren Himmelskörper, welche von der Erde aus betrachtet gegenüber dem Fixsternhimmel sich bewegen. In der heutigen Astronomie sind es auch der Mond und die Sonne. Die Horoskop-Häuser werden ebenfalls nach Teilung der Ekliptik in zwölf Abschnitte eingeteilt.

Geburtshoroskope

Das sind Horoskope, welche sich mit der Geburt beschäftigen. Diese Horoskope sind die Deutungsgrundlage für die Beschreibung der Persönlichkeitsmerkmale und der Schicksale von Menschen, bzw. anderer Lebewesen, aber auch von Staaten.

Radix – und Transithoroskope

Diese Horoskope geben grafisch die genauen Gestirnstellungen zu einem gewissen Zeitpunkt wieder. Werden später weitere Horoskope hinzugefügt, dann spricht man von Transithoroskope. So kann der Astrologe die astrologischen Konflikte, aber auch Harmoniesituationen ablesen.

Elektionshoroskope

Diese Horoskope werden auf einen beliebigen Tag in der Zukunft erstellt und sollen dabei helfen für geplante Unternehmungen günstige „Konstellationen“ ausfindig zu machen. Bis ins Mittelalter handhabte man solche Horoskope auch als Orakel. Diese Art der Astrologie war ein sehr wichtiger Zweig, um politisch bedeutsame Ereignisse und kriegerische Handlungen in der Zukunft zu sehen.

Partnerschaftshoroskope

Partnerschaftshoroskope, welche man auch als Beziehungshoroskope bezeichnet, sollen Aufschluss über das Verhältnis und die Beziehung zwischen Menschen geben. Dazu gehört aber auch, dass diese Horoskope auch die Beziehungen von Institutionen anschauen. So gehören zu diesem Teil auch die Betrachtung von Beziehungen zwischen Arbeitskollegen, Geschäftsfreunden und zwischen Elternteile und Kinder oder Geschwistern dazu.

 

Zeitungshoroskope

Als Erfinder dieser Art von Horoskop gilt der Brite R. H. Naylor. Er war es, der am 24. August 1930 im „Sunday Express“ ein ausführliches Horoskop der neugeborenen Prinzessin Margaret veröffentlichte. Weiterhin stellte er im gleichen Beitrag andere Ereignisse für die kommende Woche vor. Im selben Monat, genauer gesagt am 31. August, veröffentlichte Naylor einen Folgebeitrag, mit geburtsabhängigen astrologischen Vorhersagen von Menschen, die im Monat September geboren waren. Weitere Horoskope dieser Art folgten am 5. Oktober und ab dem 12. Oktober 1930 wurde daraus eine wöchentliche Kolumne.

 

Ein auf Tierkreiszeichen bezogenes Horoskop wurde ab 1935 in die Kolumne eingebunden. Etwas später wurden die Vorhersagen nicht mehr nach Monaten, sondern nach dem Datumsbereichs der jeweiligen Tierkreiszeichen zugeordnet. Diese Form der Veröffentlichung für Horoskope wurde dann so nach und nach auch von anderen Zeitungen und Zeitschriften übernommen. Bis heute hat dieses Horoskop eine große Beliebtheit, aber hat mit einem echten Horoskop nichts mehr zu tun.

Geozentrische Horoskope

Der geographische Ort und der genaue Zeitpunkt, für die geozentrische Horoskope berechnet werden, bestimmen die genaue Lage der „Häuser“. welche sich aus einer Momentaufnahme der Erdrotation errechnet. „Häuser“ werden dabei auch Felder genannt. Und die „Häuser“ stellen einen geozentrischen Blickwinkel von einem geographischen Punkt auf den Tierkreis dar. Und der Ekliptikgrad, welcher gerade über den Horizont steigt, der wird dann als Aszendent bezeichnet und dieser markiert den Beginn des ersten Hauses.

 

Weiter folgen nun drei Häuser bis zum Punkt der unteren Kulmination des Tierkreises. Also das heißt unter dem tiefsten Punkt unter dem Horizont. Danach 3 weitere Häuser bis zum gerade untergehenden Punkt des Tierkreises, welches man als Deszendent bezeichnet. Nochmals 3 Häuser zur oberen Kulmination und abschließend 3 Häuser zurück zum Aszendenten. Aufgrund des Winkels von rund 23° 26′ zwischen der Erdbahn-Ebene und dem Äquator sind die Häuser auf der Ekliptik von unterschiedlicher Größe.

 

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